Bald in den Kinos: Dirty Grandpa, Colonia Dignidad & Sisters!

 

 

In der kalten Jahreszeit gibt es nichts entspannenderes, als einen gemütlichen Kinoabend mit seinen Liebsten! Doch welcher Film trifft den Geschmack aller Zuschauer? Da hat man plötzlich die Qual der Wahl. Als kleine Entscheidungshilfe gibt es von mir drei Filmreviews von Filmen, die bald in euren Kinos zu sehen sein werden. Für welchen Film sich der Kinobesuch am meisten loht, seht ihr hier...

 

Colinia Dignidad – Es gibt kein zurück

 

 

 

Genre: Drama/ Historie/ Thriller

 

Erscheinungsdatum: 18.02.2016

 

 

Inhalt:

 

 

 „Colonia Dignidad“ ist ein Drama von Florian Gallenberger mit Emma Watson und Daniel Brühl in den Hauptrollen, das am 18.02.2016 in den Kinos erscheint.

 

Es erzählt eine fiktive Romanze zwischen den beiden Protagonisten Daniel (Daniel Brühl) und Lena (Emma Watson), die sich in der 1961 tatsächlich gegründeten Sektensiedlung „Colonia Dignidad“ in Chile, abspielt. Während eines Militärputschs gerät Daniel in die Gefangenschaft des Diktators Augusto Pinochets und wird in das Gefangenenlager der Sektenkolonie geschafft und dort gefoltert. Die Kolonie, die vom zwielichtigen Prediger Paul Schäfer (Michael Nyqvist) geleitet wird, wirkt nach außen hin wie eine wohltätige Gemeinde, doch in Wahrheit kooperiert diese mit der Geheimpolizei und dient als Lager für politisch gefangene.

 

Um Daniel zu helfen, beschließt Lena sich dieser schrecklichen Gruppierung anzuschließen und bekommt so einen Einblick in das Leben der Sektenmitglieder der „Colonia Dignidad“ .

 

 

Meinung:

 

Obwohl ich kein großer Fan von deutschen Filmen bin, muss ich zugeben, dass sich dieses Drama deutlich von den typischen Liebeskomödien „Made in Germany“ unterscheidet. Das liegt nicht bloß daran, dass der Oskarprämierte Münchner Filmproduzent Gallenberger diesmal auf internationale Filmstars zurückgreift. Auch die Kostüme und die Kulissen sind handwerklich sehr gut gelungen. Da die Handlung auf wahren Begebenheiten beruht, weckt die Thematik des Films bereits zu Anfang mein Interesse und gibt der Handlung eine wichtige Substanz.

 

Während das erste Drittel des Films sehr langatmig wirkt und sich hinzieht, holt das zweite Drittel einiges an Spannung wieder auf.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Film sein Potential nicht vollkommen ausschöpft, jedoch auf Grund wahren Begebenheiten doch sehenswert ist.

 

 

 

 

Wertung: 6,5/10 Punkte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dirty Grandpa:

 

Genre: Comedy

Erscheinungsdatum: 11.02.2016

 

Inhalt:

 

Nach „The Intern“ ( „Man lernt nie aus“) kommt nun die nächste Komödie, in der Robert de Niro in der Hauptrolle zu sehen ist. Neben Zac Efron, ist er selbst als lüsterner Großvater Dick Kelly auf der Leinwand zu sehen.

Nach dem Tod seiner Ehefrau, der Dick Jahre lang treu geblieben war, will der ehemalige Army General nun die Sau rauslassen und macht sich mit seinem Enkel Jason (Zac Efron) auf den Weg nach Florida zum Spring Break. Sein spießiger Enkel Jason hingegen , ist alles andere als begeistert von diesem Vorhaben, denn er steckt mitten in seinen Hochzeitsvorbereitungen. Dennoch begleitet er seinen Großvater und gerät dadurch in einige Schwierigkeiten.

 

 

 

Meinung:

 

Außer den beiden weltbekannten Schauspielern Robert De Niro und Zac Efron, hat Dirty Grandpa nichts zu bieten. Er ist eine geschmacklose Häufung an flachen Genitalwitzen, die einen mehr zum Fremdschämen anregen, als zum Lachen. Der Film entpuppt sich als pure Zeitverschwendung und lohnt sich nur, wenn man Zac Efrons blanken Hintern unbedingt sehen möchte ;) Alles in allem hat die Komödie für Enttäuschung gesorgt, auch wenn dies schon beim Betrachten des Trailers zu erahnen war.

 

 

Wertung: 2/10 Punkte

 

 

 

 

 Sisters

 

 

Genre: Comedy

 

Erscheinungsdatum: 11.02.2016

 

 

Inhalt:

 

Die beiden Schwestern Maura (Amy Poehler) und Kate Ellis (Tina Fey) sind ein Herz und eine Seele und ein wahres Dream Team. Als ihre Eltern den beiden verkünden, dass sie das Haus verkaufen, in dem die beiden aufgewachsen sind, kehren die Schwestern in ihr altes zu Hause zurück. Während sie ihr ehemaliges gemeinsames Kinderzimmer ausräumen, fangen sie an in Erinnerungen an ihre Teenagerzeit zu schwelgen. Sie beschließen, ein letztes mal eine riesige Party in diesem Haus zu schmeißen und laden alle ehemaligen Schulkameraden ein.

 

 

Meinung:

 

 

Die Komödie von Jason Moore (Pitch Perfect) erinnert an eine Mischung aus „Dating Queen“ (2015 - Universal Pictures) und „Project-X“ (2012 – Warner Bros). Wem die beiden Filme gefallen haben, der wird auch bei „Sisters“ seinen Spaß haben. Für eine positive Überraschung sorgte vor allem der Gastauftritt von Star Wrestler und Hollywood Schauspieler John Cena, der wieder mal eine gute Figur macht und für einige Lacher sorgt.

 

Alles in allem ist „Sisters“ eine mittelmäßige Komödie, die man sich mal ansehen kann, um einen harten Arbeitstag entspannt ausklingen zu lassen.

 

 

Wertung: 5/10 Punkte

 

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Vero (Samstag, 06 Februar 2016 06:55)

    WOW *.*

    Sehr cool geschrieben und sehr hilfreich!!! Danke sehr!
    Hätte nicht gedacht, dass "Dirty Grandpa" so schlecht ist - obwohl sich die Presse da einig zu sein scheint... Trotzdem, einen Blick auf Zac Efron´s Po, lass ich mir nicht entgehen!
    (Jetzt weiß ich wenigstens, worauf ich mich einstellen kann :D )

  • #2

    Carsten (Samstag, 06 Februar 2016 15:13)

    Danke sehr hilfreich

  • #3

    Michi (Mittwoch, 24 Februar 2016 08:10)

    Daumen Hoch :)

  • #4

    Alma (Donnerstag, 25 Februar 2016 16:33)

    Vielen Dank! <3